Kaffee & Kuchen (1): Kaffee-Schoko-Törtchen für den Osterbrunch

Gemeinsam mit Freunden und/oder Familie an einem großen Tisch sitzen, sich ausgiebig unterhalten, leckere Sachen essen - und das am liebsten stundenlang! Gerne an Feiertagen (Ostern ist ja gar nicht mehr so lange hin... Habt Ihr schon eingeladen? Oder lasst Ihr Euch einladen?), aber auch ohne Anlass einfach so. Weil das Leben gemeinsam schöner ist.

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Nach einem Rezept von Tricky Tine habe ich leckere Kaffee-Schoko-Törtchen gebacken, die sich perfekt für den Osterbrunch eignen würden!

Zutaten

für den Teig:

  • 225 g Mehl
  • 150 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Fleur de Sel (oder Meersalz)
  • 2 EL Kakaopulver (das zum Backen ohne Zucker!)

Außerdem: Tortelettformen (Muffinförmchen gehen auch - extra für Euch getestet!), Butter zum Ausfetten der Formen, gemahlene Mandeln oder Semmelbrösel für die Formen, ggf. Backpapier und Erbsen/Kichererbsen/Linsen zum Blindbacken.

für die Kaffee-Schoko-Creme:

  • 275 ml Schlagsahne
  • 75 ml kräftiger Kaffee
  • 100 g dunkle Schokolade (im Originalrezpet sind es 350 g Schokolade - dann wird die Creme fester, aber je nach Schokosorte geht dann der Kaffeegeschmack ziemlich unter...)
  • 75 g Butter
  • 4 TL Zucker
  • 1 Prise Fleur de Sel

 

als Deko:

  • Fleur de Sel/Meersalz
  • Marzipanrohmasse + Puderzucker (oder schon fertige Marzipandeko) - ausrollen und dann ausschneiden: Ostereier, Logos, Herzen, Vögel, Anfangsbuchstaben Eurer Gäste... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
  • Mokkabohnen
  • Blüten-Gewürz (ich habe "Alles Liebe" von Sonnentor benutzt - schmeckt gut und sieht schön aus, ist aber bestimmt nicht das einzige)
  • Minzeblätter
  • frisches Obst (wenn's schon welches gibt oder es Euch nicht stört, wenn es eingeflogen wird)
  • was immer Ihr benutzen wollt! Puristen können die Törtchen auch einfach ohne Deko essen, schmeckt auch. Nur auf das Salz würde ich nicht verzichten, da ich die Kombination aus Salz und Schokolade einfach großartig finde!

 

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Zubereitung

Aus den Zutaten für den Teig mit den Händen einen glatten Mürbteig kneten. Das ist am Anfang oft sehr bröselig, aber keine Angst, das wird! Hilfreich ist es, die Butter vorher in Stückchen zu schneiden.

Klassische Mürbeteigrezepte sehen dann vor, den Teig abzudecken und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank zu stellen. Könnt Ihr so machen. Mich nervt das Ausrollen des kalten, festen Teigs aber immer tierisch. So, dass ich eine zeitlang gar keine Rezepte mit Mürbeteig machen wollte. Bis ich dann angefangen habe, den Teig erst in die Form zu füllen (ausrollen und auslegen oder bei kleinen Formen auch einfach mit den Fingern reindrücken - nicht vergessen, einen Rand zu machen, sonst läuft die Füllung nachher aus! Und natürlich: die Form vorher ausfetten und ggf. mit Mandeln oder Semmelbröseln bestreuen, damit Ihr die Törtchen nachher auch wieder heil aus der Form bekommt) und ihn dann mit der Form in den Kühlschrank zu stellen. Geht gut. Sogar besser, finde ich ;-)

Nach mindestens 30 Minuten im Kühlschrank, dann bei 170backen. Und zwar zunächst 10-15 Minuten blind, d.h. eine Lage Backpapier auf den Teig legen und mit trockenen Erbsen o.ä. belegen, damit der Teig nicht so stark aufgeht. Anschließend Backpapier und Erbsen entfernen und weitere 10-15 Minuten backen. Die Backzeit hängt sehr davon ab, welche Formen Ihr mit wieviel Teig befüllt und wie Euer Ofen so backt... also, lieber öfter mal gucken!

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Noch ein paar Hinweise zum Blindbacken: Ich habe das Backpapier weg gelassen - das würde ich aber nicht empfehlen, weil man dann anschließend die Erbsen aus dem heißen Teig herauspuhlen muss... und man hat mehr Kuhlen auf der Oberfläche. Aber das finde ich eigentlich sogar gut, weil da dann die Füllung rein fließen kann. Wenn Ihr die Tortelettförmchen so benutzt, wie sie vorgesehen sind - also, ganz befüllen und dann nach dem Backen umdrehen - könnt Ihr das Blindbacken ganz überspringen (Aber dann natürlich trotzdem insgesamt 20-30 Minuten backen, sonst ist der Teig ja noch roh... ).

Die Törtchen anschließend abkühlen lassen und aus den Formen nehmen. In der Zwischenzeit könnt Ihr schon anfangen, die Kaffee-Schoko-Creme zu machen. Dazu Sahne, Kaffee, Zucker und der Prise Fleur de Sel in einem kleinen Topf mischen und langsam aufkochen lassen. Dann vom Herd nehmen. Die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Butter in die Sahnemischung geben. Gut verrühren bis eine glatte, homogene Mischung entstanden ist. Etwas abkühlen lassen. Dann vorsichtig auf die Törtchen geben und gut abkühlen und fest werden lassen - 4-5 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank oder kühlem Keller.

Anschließend könnt Ihr die Törtchen nach Lust und Laune dekorieren und dann mit Familie und Freunden genießen!
Am besten, mit einer guten Tasse Kaffee.

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Da mir leider zwei Törtchen nach dem Backen kaputt gegangen sind und meine Formen auch eher einen niedrigen Rand hatten, habe ich relativ viel Creme übrig behalten. Aber das macht gar nichts, ganz im Gegenteil! Einfach in ein sauberes Glas füllen, im Kühlschrank fest werden lassen und dann aufs Brot streichen. Super lecker! Vielleicht mache ich einfach nochmal nur die Creme ;-)

Herzlich

Eure Clara

 

P.S.: Und wenn Ihr möchtet, könnt Ihr Euren Brunchtisch mit frühlingshaften Filterblümchen dekorieren - wie ich sie gemacht habe, habe ich vor zwei Wochen hier im Agáta-Blog gezeigt. Und wie ich den Frühlingszweig mit Kaffee-Einsatz zum Osterzweig mache, zeige ich Euch dann nächste Woche ;-)

Leckere Rezepte gibt es auch bei Gusta.

 

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